So sieht das ganze dann noch im eingebauten Zustand aus. Der Motor sprang zwar noch an und man konnte auch einen Gang einlegen, doch nach vorne ist der Golf auf keinen Fall mehr gefahren. Außerdem waren die ersten Anzeichen, dass bei einer bestimmten Umdrehung die Umdrehungsnadel nach oben geschnellt ist, das Auto jedoch an Fahrt verloren hatte und nicht mehr beschleunigte.
So sieht das Getriebe dann von unten aus. Um an die Kupplung zu kommen, muss man natürlich das Getriebe abnehmen, weil sich die Kupplung und die Druckscheibe in dem Getriebe befinden. Also, als aller erstes müsst ihr alle Kabel und alle Stecker, die an dem Getriebe hängen oder mit diesem verbunden sind, trennen!!! Ich habe euch hier nur ein paar Kreise gezogen, damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, wieviele Schrauben zu lösen sind
Hier dann auch noch einmal ein kleiner Blick von oben. Ich konnte leider nicht so viele Kreise ziehen, wie Schrauben vorhanden sind. Es ist natürlich auch ganz wichtig den Kupplungszug zu lösen, denn sonst bekommt man das Getriebe natürlich auch nicht ab.
Natürlich muss man das Auto auch auf einer Seite aufbocken, sichern und das Rad abnehmen. Dies auf jeden Fall auf der Fahrerseite, da an dieser Seite die Antriebswelle raus muss, um das Getriebe rauszuheben.
So, bevor man anfängt die erste Schraube zu lösen, sollte man den Motor sichern, damit dieser nicht in die Grube fällt. Wir haben dafür natürlich einen Hacken in die Decke gebort und den Motor an diesem gesichert.
Um die Antriebwelle zu lösen und herauszunehmen, muss man das Antriebsgelenk lösen. Hier müsste man schon vorher gucken, ob man eine solch große Nuss hat. Auch der komplette Achsschenkel muss gelöst werden, damit man diesen gleich zur Seite drehen kann. Es reicht, wenn man die oberen zwei Schrauben löst.
Nun wird ein solcher Schlüssel benötigt. Wie schon in der Einleitung erwähnt, ohne diesen braucht man erst garnicht anzufangen. Der Schlüssel bzw. die Nuss ist ein Vielzahn mit der Größe M8.
Und folgende Schrauben müssen mit dem Schlüssel gelöst werden. Wie auf dem nächsten Bild zu erkennen ist, sind es 6 Schrauben. Auf jeden Fall ist es auch hier ganz wichtig, dass diese Schrauben seperat in einer Schachtel oder so gesammelt werden sollten,damit man beim Einbau keine Schwierigkeiten hat und nicht durch einander kommt.
So muss das ganze dann auch noch von unten aussehen. Ich habe übrigens dann auch noch nebenbei, weil es schnelle gehen musste, die Gangschaltung vom Getriebe gelöst, weil auch dies nur eine kleine Schraube ist. Diesen Schritt habe ich euch grün eingekreist. Diese kleine Schraube lässt sich zwar ganz rausdrehen, es genügen jedoch auch nur ein paar Umdrehungen aus dem Gewinde.
Wenn man dann auch schon da unten ist, sollte man den komischen Block auch abschrauben. Der Stört nur beim Ausbau des Getriebes. Welche Funktion dieser Block hat, habe ich auch noch nicht herausgefunden, aber der ist mega schwer :-)
Hat man den Block entfernt, kann man nun auch die Schrauben der rechten Antriebswelle sehen. Die müssen natürlich auch gelöst werden, um das Getriebe auszubauen. Hier auf dem Bild sieht man die Antriebswelle von unten. Sicherlich kann man die Antriebswelle auch von oben lösen. Dies kann man auf dem nächsten Bild sehen.
Antriebswelle mit Anlasser und Halterung von oben. Dies ist ein Bild das hinter dem Motorblock geschossen wurde.
So jetzt müsste das Getriebe nur noch an einigen Schrauben und der Aufhängung hängen. Also kommt jetzt auch noch der kritische Part.
Um sich mehr Platz zu verschaffen, sollte man am besten alle nicht mehr benötigten Bauteile, und natürlich auch die, die stören und im Weg sind, ausbauen. Alle Schrauben natürlich sorgfälltig in mehrere Schachteln verteilen, weil man diese sonst nachher durcheinander bringt. Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir, um an die Schrauben, Verbindungen und Schläuche an der Seite zu kommen, die Batterie ausgebaut.
Dann kann der Spaß losgehen. Alle Schrauben, alle Verbindungen und alle Stecker anfangen zu lösen. Falls das der erste Umbau ist, sollte man jeden Schritt fotografieren und sich die Zeit nehmen, de Schrauben zu nummerieren. Ich weiß, dass ist ein mühseliger Prozess, doch glaubt mir, nachher beim Zusammenbauen, werdet ihr euch freuen, wenn ihr diese gemacht habt. Also, fangen wir mal an. 1. Als erstes alle Kabel lösen / abschrauben. 2. Alle Stecker die vom oder zum Getriebe führen lösen und vielleicht auch sofort Fotos machen, damit man später nicht durcheinander kommt. 3. Die ersten Schrauben lösen, angefangen bei den kleinen und dann zu den dicken schrauben übergehen.
Jetzt ist es auch ganz wichtig das Getrieb mit einem Seil zu sichern, damit dieses nicht mehr absacken kann. Der Motor ist ja schon gesichert. Außerdem ist es dann leichter die letzten Schrauben, die Getriebe und Motorblock halten zu lösen.
So, ich denke mal,es wurden schon so einige Schrauben gelöst sein. Also, nachdem jetzt die Antriebswellen ab sind, der Motor und Getriebe gesichert sind, müssen noch die letzten großen und dicken Schrauben gelöste werden. Jetzt aber bitte ganz vorsichtig!!! Das Getriebe ist zwar mit Verbindungshülsen mit dem Motorblock verbunden, trotzdem kann es jederzeit aufgrund des Gewichts nach unten kommen.
Also, zwei Leute in die Grube und unter das Getriebe und das Getriebe fest halten. Ein anderer sollte das Getriebe dann von oben halten, die letzten Schrauben lösen und mit einer kleinen Brechstange vom Motor trennen.
Wenn das Getriebe dann ab ist, sieht man die Kupplungsdruckplatte, die an der Schwungscheibe befestigt ist. Im Eifer des Gefechts habe ich vergessen da noch ein Bild von zu machen, also kann man auf diesem Bild nur noch die Schwungscheibe sehen und auf dem nächsten Bild die Kupplungsdruckplatte.
Hier kann man die alte und die neue Kupplung sehen. Rechts die alte, wo die Fäden schon heraus hängen und link die neue.
Nun noch ein Bild vom ausgebauten Getriebe. Auf diesem Bild habe ich dann auch schon das Ausrücklager entfernt.
Nun kann man sehen, dass ich den Getriebezapfen eingefettet habe und das neue Ausrücklager schon draufgesetzt habe. Das neue Ausrücklager muss genauso wieder eingebaut werden, wie das alte ausgebaut wurde. Um dieses zu testen kann man dann auch noch die Kupplungsgabel, die außerhalb des Getriebes befestigt ist, ein bisschen hin und her drücken, damit das Ausrücklager hin und herwandert.
Nun kann man sich wieder der neuen Kupplung widmen. Um die Kupplung wieder richtig zu zentrieren, haben wir eine längere Nuss benutzt, die in die Aufnahme des Getriebezapfens und durch die Kupplung selbst passt. Dies ist ganz wichtig, bevor man die neue Kupplungsdruckplatte fest zieht. Hat man die Kupplung nun zentriert und die Druckplatte richtig positioniert, kann man alle Schrauben, die diese festhalten auch fest ziehen.
Ich hoffe ihr habt nun alle Schrauben richtig gesammelt und auch richtig markiert, sodass ein wieder Einbau eigentlich kein Problem darstellen sollte. Wenn ihr das gemacht habt, könnt ihr der Anleitung rückwärts nach alles wieder zusammen bauen.
Viel Spaß an alle Schrauber. Ich hoffe ich konnte euch mal wieder helfen, - thehelpinghand -
